sitemap | vereine | impressum | e-mail | home  

Eltendorf-01 | Eltendorf-02 | Zahling  

Geschichte Eltendorf - Teil-02

Volksschule Die Volkschule im Jahr 1912
Nach Anschluß des Burgenlandes an Österreich am 28. November 1921 gehörte Eltendorf neuerlich zum Bezirk Jennersdorf, von 1938 bis 1945 zum Kreis Fürstenfeld und letztendlich - nach der Wiedererrichtung des Burgenlandes -neuerlich zum Bezirk Jennersdorf.
Der Ort war zum Ende des Zweiten Weltkrieges Frontgebiet und hatte unter den Kämpfen schwer zu leiden.
Durch Artilleriebeschuss wurde die Pfarrkirche der Gemeinde bis auf die Grundmauern zerstört.
Mit dem Wiederaufbau begann man schon im Jahre 1946.
Die neue Martin Luther Kirche konnte im Jahr 1948 geweiht werden.
In den Jahren 1950 bis 1952 baute die Gemeinde eine neue dreiklassige Volksschule und ein Lehrerwohnhaus.

Postkarte Eltendorf 1912: links oben die Wohnung des Amtmannes, daneben die evang.Kirche, darunter Pfarrhof mit Kirche
In der darauf folgenden Zeit vollzog sich ein tief greifender Strukturwandel.
Die Landwirtschaft verlor an Bedeutung und viele junge Leute suchten Arbeit in der Industrie, welche im Bezirk Jennersdorf angesiedelt wurde.
Mit Inkrafttreten des Gemeindestrukturverbesserungsgesetzes wurden am 1. Jänner 1971 die Gemeinden Zahling, Königsdorf und Eltendorf vereinigt. Somit wurde Eltendorf zur Großgemeinde mit 1950 Einwohnern.
Ab diesem Zeitpunkt wurden folgende Bauvorhaben in Angriff genommen und fertig gestellt: Das Kanalsystem wurde ausgebaut; zwei Wohnblöcke, der Bauhof, das Raika-Gebäude und eine Problemstoffsammelstelle entstanden im Laufe der nächsten Jahre.
Weiters entstand ein neues Gemeindehaus mit Sitzungssaal; Straßen und Güterwege wurden ausgebaut.
Seit 1. Jänner 1992 ist Königsdorf wieder eine selbständige Gemeinde; Zahling blieb bei Eltendorf.
Unter Bürgermeister Rudolf Mirth wurde 1993 die neue Brücke errichtet, außerdem sorgte er für eine neue Dorfgestaltung und schuf zusätzliche Parkplätze. Das Freizeitangebot wurde um zwei Tennisplätze, den Fußballplatz mit Kabinen und Tribüne sowie einen Schießplatz des burgenländischen Landesschießverbandes erweitert.

Uhudler Sehr aktives Vereinsleben
Eine rege Vereinstätigkeit kennzeichnet Eltendorf. Die Landjugend-gruppe fördert das örtliche Brauchtum. Sehr aktiv sind auch Sportverein, Schachklub, Tennisverein, Sportschützen-verein und der Freizeitverein, der viele Wandertage organisiert, kulturelle Veranstaltungen wiederum organisiert der Verschönerungsverein.. Eine besonders wichtige Position nimmt in der Gemeinde der Uhudler ein. Die gegen die Reblaus resistente Weinsorte wurde vor etwa 100 Jahren angesiedelt. Nach diversen Verboten und Einschränkungen darf der Direktträgerwein seit 1. August 1992 wieder als Tafelwein angeboten werden. Seit diesem Zeitpunkt erfreut sich das Eltendorfer Uhudler-Kellerviertel auch reger Belebung. Jedes Jahr wird zu Martini bei einem geselligen Beisammensein die Uhudlertaufe vorgenommen. Der Uhudlerpfad schließlich ist ein idyllischer Rad- und Wanderweg, der direkt von der Tourismus-Infotafel in Eltendorf, durch Wegweiser gekennzeichnet, ins historische Kellerviertel 2,5 km lang auf den Hochkogel führt.
 
© 2008 Gemeinde Eltendorf   •  info@eltendorf.com