Für die Produktion unserer Weine werden nur Trauben der Labrusca-Gruppe verwendet. Wir wollen ihnen diese Trauben etwas näher erläutern.
Labruska-Gruppe
Zu dieser Gruppe gehören sehr wertvolle Sorten für die direkte Weinproduktion, welche zumeist "Blendlinge" sind, d.h. aus Samen hervorgegangene Sorten, die in Folge natürlicher und künstlicher Befruchtung derselben, nicht reines Labruskablut enthalten.
Gewöhnlich heißt es, die "Labrusca" - Weine und die Weine der Labrusca-Abkömmlinge hätten einen "Fox-Geschmack" auch "Foxton" oder "foxisch" genannt - der an den Geruch im Umfeld eines Fuchsbaus erinnere, wohl der Geruch des nassen Fuchsfells.
Der Geschmack der Labrusca-Trauben ist waldbeerig, und ihre Weine sind jedenfalls wohlriechend.
Die Vitis labrusca, die Fuchstraube, wächst an der amerikanischen Ostküste, liebt sandigen Boden, ist etwas empfindlich gegenüber Kalk und nicht besonders reblausresistent. Daher ist sie als Veredelungsunterlage nicht besonders geeignet aber bis heute als "Direktträger" mit vielen Sorten vertreten.
Concord
Die Trauben sind groß geschultert und kompakt. Die Concord zeichnet sich durch große, kugelrunde, blau bereifte Beeren aus, deren Haut dünn und empfindlich ist. Das Fleisch ist angenehm süß und fruchtig.
Frisch geerntet ist sie eine vorzügliche Speisetraube. Sie ist die widerstandsfähigste Sorte der Labruscaklasse.
Die Concordtraube wurde von Züchtern und Weinbauern sehr gelobt, und war das beliebteste Getränk der Arbeiter im 19. Jahrhundert. Man beschrieb den Wein damals wie folgt: "Der Wein dieser Traube ist gar köstlich im Geschmack mit einem äußerst charmanten "Foxton" und deshalb vorzüglich zum Trinken geeignet."